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Dienstag, 13. Juli 2010Dublin
Reisebericht kommt die Tage.. seid vorgewarnt, es wird nur wenige Bilder geben, da ich keine Kamera dabei hatte (und auch nicht haben wollte) und stattdessen lieber einfach die Stadt auf mich habe wirken lassen. Trotzdem habe ich mit meinem Gaga-Handy doch ein paar wenige Bilder geschossen, die so übel nicht sind ;)
Bis die Tage... Sonntag, 31. Januar 2010Es hat sich ausgefangen
Ich habe zwei Autoren, die ich mit voller Überzeugung als meine Lieblingsautoren bezeichne. Das ist zum einen Douglas Adams, der leider 2001 viel zu früh verstarb. Vielleicht schreibe ich zum diesjährigen Towel Day mal mehr über ihn bzw. was er mir bedeutet.
Heute geht es aber darum, dass seit Mittwoch beide meine Lieblingsautoren nicht mehr unter uns weilen. Denn am Mittwoch verstarb im Alter von 91 Jahren Jerome David Salinger, der leider viel zu früh aufgehört hat, sein Schaffen zu veröffentlichen (sich aber andererseits dadurch nicht, wie es andere Kreative immer wieder hinbekommen, selbst demontieren konnte). Sein einziger Roman war "Der Fänger im Roggen", 1951 veröffentlicht. Darüber hinaus gab es noch ca. 35 Kurzgeschichten, die ich zum größten Teil ebenfalls gelesen habe (meine Favoriten: For Esmé with Love And Squalor und A Perfect Day for Bananafish). An dieser Stelle wollte ich eigentlich ein paar Gedanken zum Fänger loswerden, der für mich eines der wichtigsten Bücher ist, die man als Teenager lesen sollte. Aber ich muss gestehen, ich habe darauf nur wenig Lust, da sich gerade eine Erkältung bei mir ankündigt. Es sollte genügen zu sagen, dass die heimliche Heldin des Buchs, Holdens zehn Jahre alte Schwester, dafür gesagt hat, dass ich den Namen Phoebe für einen der schönsten halte. Salinger hat sich selbst zum Mythos gemacht, als er 1965 auf einmal aufhörte zu veröffentlichen. Dass er schon vor seinem Rückzug als einer der besten und bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller galt, sorgte dafür, dass er interessanter wurde, als er es vielleicht war. Auch seine konsequente Haltung, die Rechte für eine Verfilmung seiner Bücher nicht herauszugeben, ist eher selten anzutreffen. Schließlich ließe sich das wenige, was er veröffentlichte, wunderbar verarbeiten und wie wir alle wissen, soll Hollywood gar nicht mal so schlecht bezahlen. Ruhen Sie nun also in Frieden, J.D. Salinger. Und ein herzliches Dankeschön für die wenigen, aber dafür umso lesenswerteren Geschichten und die Freude, die sie mir bereitet haben. Montag, 9. November 2009Zwanzig Jahre
FREUDE! JUBEL! HEITERKEIT!
Mittwoch, 9. September 2009Funny van Dannen mal wiederIch will den Kapitalismus lieben, weil soviel für ihn spricht ich will den Kapitalismus lieben, aber ich schaff' es einfach nicht. Dabei verdanken wir ihm ein Menge, wo wäre unser Wohlstand ohne ihn er ist das Element, das uns verbindet, er ist der Strang an dem wir zieh'n er holt aus jedem von uns das Beste, hoc lebe die Konkurrenz wo gestern noch Trabbis stanken, fährt man heute BMW und Benz Doch was ich bin, das bin ich durch ihn, ich habe in verinnerlicht, na klar Der Kampf um's Dasein hält mich in Bewegung, sonst wär' ich faul, na ist doch wahr. Es ist so oft die Rede von sozialer Kälte, aber die gab's bei'm Neandertaler schon. Jetzt haben wir wenigstens Heizung und warmes Wasser und Telefon Das liegt wahrscheinlich an den Scheiß-Verlierern, die sich immer auf andere verlassen Die ihr Leben nicht geregelt kriegen und mir ein schlechtes Gewissen verpassen. Das liegt an dieser christlichen Erziehung, an dieser komischen Schwäche für die Schwachen Als ob das die besser Menschen wären, da kann ich ja nur lachen Ich will den Kapitalismus lieben, denn er liebt mich ja auch Er hat mir so viel gegeben, ich hab' alles was ich brauch' Obwohl ich ihn so hasste und ich habe scharf kritisiert Aber er hat ein großes Herz, er hat mich voll integriert Ich will den Kapitalismus lieben, ich hoffe dass er das hört ich will den Kapitalismus lieben, mit allem was dazugehört Ich will den Kapitalismus lieben, ich will und kann es nicht und das wird so weiter geh'n bis einer von uns zusammenbricht. Kapitalismus - schamlos von Funny seiner Seite kopiert. Donnerstag, 3. September 2009Liebe Anwälte und deren Mandanten...
via netzsheriff
Das von Jens angesprochene aktuelle Beispiel, aber auch ältere Beispiele (die Namensgleichheit ist rein zufällig), zeigen deutlich, wie vorsichtig man heutzutage im Netz sein muss. Nicht nur, weil man tatsächlich gegen Gesetze verstoßen könnte, von denen man nichts weiß, sondern auch, weil viele Unternehmen anscheinend nicht verstanden haben, was hier im Netz passiert: Nämlich nichts anderes als auch früher schon. Man hat zu bestimmten Dingen einfach eine Meinung. Und die tut man auch gerne mal kund. Früher im Freundeskreis, heute vielleicht im eigenen Blog, was bei vielen wahrscheinlich aufs gleiche herauskommen dürfte. So schätze ich meinen Leserkreis als sehr klein ein und würde mich nicht wundernn, wenn darunter exakt niemand ist, den ich nicht persönlich (mehr oder weniger gut) kenne. Nur hat das früher keiner mitbekommen. heute kann es potenziell jeder sehen. Das erfordert natürlich eine gewisse Vorsicht. Oder vielmehr Fingerspitzengefühl. Die Formulierung einer Aussage ist oft entscheidend. Es besteht eben ein Unterschied zwischen "Politiker XY ist ein absoluter Volldepp, der wahrscheinlich keine drei funtkionierenden Hirnzellen mehr im Schädel hat" und "Für mich ist Politiker XY ein absoluter Volldepp...". Dass dazu noch technisches Unverständnis seitens der Unternehmen und/oder deren Anwälten hinzukommt, macht die Sache nicht einfacher. Zum Problem wird das aber erst richtig dadurch, dass bei Rechtsfragen immer enorme Kosten auflaufen, die ein Normalbürger nicht begleichen kann oder will (Beispiel Jens Weinreich (s.o.), dessen Beharren auf sein Recht zum Schluss Kosten um die 18.000 Euro verursachte*). Man wird dadurch gewissermaßen gezwungen, seine Meinung für sich zu behalten und sein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung nicht wahrzunehmen. Ich hoffe, dass ich persönlich auch weiterhin hier meine Meinung kundtun kann, ohne Ärger dafür zu bekommen. Bisher lief es ja ganz gut, trotz: - Anstiftung zur Körperverletzung - plumper, unsachlicher, polemischer und plagiierender Meinungsmache - mehrfacher Beleidigung Drei Mal auf Holz geklopft, dass es so bleibt. "Liebe Anwälte und deren Mandanten..." vollständig lesen Donnerstag, 20. August 2009Hoffentlich hören meine Lieblingsbands nicht darauf...
In der aktuellen Neon verkündet Ingo Mocek das Ende des Musikalbums und behauptet, dass es darum nicht im geringsten schade wäre.
Warum sollte man [..] sperrige Tracks hinzukaufen, die sich erst beim vierten Anhören (oder nie) erschließen, wenn es auch ohne geht? Diese Frage ist natürlich gut gestellt. Einen rationalen Grund gibt es nicht. "Another Brick in the Wall, Pt. II" kommt auch ohne den Rest von "The Wall" - ja, sogar ohne "The Happiest Days of Our Lives" - gut an. "Lucy in the Sky with Diamonds" auch ohne "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" (sofern es nicht von William Shatner gesungen wird). Aber so reden meiner Meinung nach nur Leute, die Musik nur noch als Datei kennen, die iTunes ausspuckt, wenn man ein wenig Geld blecht. Alle anderen, also diejenigen, die sich tatsächlich noch CDs oder - Gott bewahre! - LPs kaufen, wissen, dass die Ratio bei diesem Thema die Klappe zu halten hat. Ein Album ist nicht nur eine Ansammlung von Liedern, von denen man nur eines schätzt. Es ist eine Art Momentaufnahme des Schaffens einer Band oder eines Künstlers. Es ist ein kleiner Schatz, gespickt mit vielen Details, die man nur zu würdigen weiß, wenn man das ganze Album kennt. Ein Album setzt ein einzelnes Lied in Relation zu einem größeren Ganzen, was das Lied entweder noch besser macht oder erst die wahre Intention eines Liedes oder gewisse Untertöne deutlich macht. Kurz gesagt: Ein einzelnes Lied ist zu einem Album wie ein Vers zu einem ganzen Gedicht. Es funktioniert auch ohne, aber das Wahre ist nur das Gesamtwerk. Montag, 3. August 2009Zensursula
Zitiert nach heise.de, Hervorhebungen von mir:
Doch wir werden weiter Diskussionen führen, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet im richtigen Maß erhalten. Tschuldigung, aber bin ich der einzige, der der Meinung ist, dass Meinungsfreiheit kein Maß kennen sollte?Kann diese Frau nicht mal irgendwer nach Hause zu ihren fünfzig Kindern schicken, statt sie in Gegenden frei herumlaufen zu lassen, wo Gesetze oder Interviews gemacht werden? Mittwoch, 8. Juli 2009Coole Instrumente
Damit hier auch was "vernünftiges" steht, hier mal eine kleine Liste..
Meine Top 6 der teilweise ausgefallenen, aber auf jeden Fall saucoolen Musikinstrumente: 06. Trompete Beim Ska ist sie ja Standard, aber gute Trompeten gibt es auch im Pop. Beispiel: Fanfarlo - Finish Line 05. E-Bow Gut, kein Instrument im eigentlichen Sinne. Eigentlich für die Gitarre entwickelt, erzeugt es Töne, indem man es über eine Saite hält. Fertig. Richtig witzig wirds aber, wenn man es bei anderen Saiteninstrumenten verwendet, wie z.B. dem Bass oder einem Flügel. Beispiel: Sigur Rós - Untitled #6 (aka E-Bow) 04. Säge Hat jeder schon mal gehört. Kommt immer gut für eine Musikfreakshow. Aber man kann sie nicht nur benutzen um extravagant zu wirken, sondern auch als Teil eines Musikstücks. Beispiel: amiina - Seoul 03. Strohgeige Klingt wie ne Geige, nur mehr nach Blech. Sieht aber extrem klasse aus, weil völlig neben der Spur. Beispiel: múm 02. Theremin Klingt der Säge alles andere als unähnlich. Aber dafür macht man damit Musik, indem man es nicht berührt, sondern davor mit den Händen rumwedelt. Beispiel: Jean-Michel Jarre (Jo, du darfst hier gerne konretisieren ;)) 01. Melodica Sieht aus wie ein Kinderinstrument, fing auch so an, hat sich aber mittlerweile zu einem ernsthaften Instrument gemausert, weil es immer öfter verwendet wird. Beispiel: Fanfarlo - Finish Line Mittwoch, 8. Juli 2009Jetzt sagen Se nich', es is' schon wieder Dienstag..
Wird mal wieder Zeit für ein kleines Update hier...
Wie jeder mittlerweile wissen dürfte, setzt mich meine WG, in der ich jetzt fast 4 Jahre wohne, vor die Tür. Warum weiß keiner. Wie dem auch sei, so ein charismatischer, gut aussehender und erfolgreicher junger Mann wie ich, der jede Menge Charme und Witz versprüht, findet natürlich eine neue Bleibe. Und genau da wird am Montag hingezogen. Wie es dort aussieht und was es sonst noch so neues gibt, werde ich dann am Montag oder Dienstag mal schreiben... Donnerstag, 18. Juni 2009Kent Brockman wusste es schon immer.I said it before and I'll say it again: democracy simply doesn't work Da will die Bundesfamilienursula zusammen mit dem Bundesinnenschäuble Artikel 5, Absatz 1, Satz 3 des Grundgesetzes ("Eine Zensur findet nicht statt.") aushebeln. Die Presse ist unisono dagegen und veröffentlicht Artikel auf Artikel von Experten verschiedenster Fachgebiete, die erklären, warum das Sperren von Internetseiten weder Kinderpornographie verhindert noch Kindesmissbrauch Einhalt gebietet. Eine Onlinepetition wird gestartet. Auf den Seiten des Deutschen Bundestages. 130.000 Bürger unterzeichnen sie. Und was passiert? Nichts. Gar nichts. Die Bürger werden ignoriert. Und nicht nur das. Man wirft Ihnen vor, aus dem Internet einen rechtsfreien Raum machen zu wollen. Ja, man darf sich sogar bedanken, dass einem nicht ernsthaft vorgeworfen wird, für Kinderpornographie zu sein. Dass es den Unterzeichnern darum geht, eine schleichende Zensur von vornherein zu verhindern, merkt keiner der Machthaber. Oder will es nicht merken. Denn so sehr Kinderpornographie zu verachten ist, Zensur ist FALSCH. Immer. Auch die Zensur von bösen Sachen. Bald werden mit Sicherheit auch rechte Inhalte auf dieser Liste landen, gefolgt von Drogeninhalten, gefolgt von .... . Ist ja alles böse. Damit wird einem aber auch die Möglichkeit genommen, sich unvoreingenommen ein eigenes Bild zu machen. Und bald muss man auch wieder aufpassen, was man sagt, weil man sonst wieder in irgendwelche Bauten oder Lager kommt. Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte. |
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